Heizung

Die Heizung:

Ein Campingbus ohne Heizung ist nur die halbe Miete. Nicht nur im kalten Winterurlaub, sondern insbesondere in der Übergangszeit, oder auch nur in kühleren Sommernächten ist eine gute Heizung ein wichtiges Komfortelement.

Damit die Sicherheit der Insassen nicht gefährdet wird, dürfen allerdings - wen wundert´s - nur dafür vorgeschriebene und zugelassene Heizungssysteme eingebaut werden.

Um Wärme im Bus zu erzeugen gibt es folgende Möglichkeiten:

   Diesel- oder Benzin- Standheizung ab Werk oder nachträglich eingebaut
   Gasheizung für das ohnehin mitgeführte Propan/Butangas
   Elektrische Systeme

Die ab Werk mitgelieferten oder nachgerüsteten Standheizungen  haben einige Nachteile, die sie für den Einsatz im Campingbus als “nicht  geeignet” erscheinen lassen. Sie sind meistens sehr laut, erzeugen nur schwer regulierbare Wärme, verbrauchen sehr viel Batteriestrom und vor allem sind die Kraftstoffkosten wesentlich höher als bei Gasbetrieb!

Elektrische Heizkörper sind mit Sicherheit die am einfachsten zu montierenden Systeme, aber wer hat schon ständig eine Steckdose dabei....

Gasbetriebene Heizungen sind deshalb für den Campingbus  am Besten geeignet. Sie sind einfach zu montieren, wartungsfrei und die Heizkosten bleiben in erträglichem Rahmen.

(c) Truma

Bleibt nur noch die Frage nach der Heizleistung. Das Foto nebenstehend zeigt die Truma E-2400 Heizung. Diese Heizung ist für Campingbusse ausreichend, wenn diese einigermaßen gut isoliert sind. Für größere Reisemobile gibt es uch entsprechend leistungstärkere Varianten.

Bei den meisten Modellen kann die komplette Heizung auch als Kühlung im Sommer eingesetzt werden. Sie ersetzt zwar keine echte Klimaanlage, kann aber durch die Zufuhr von frischer, kühlerer Luft von außen die erhitzte Warmluft im Bus durch die Ausstelldächer verdrängen.

 

Die Heizung saugt durch den Fahrzeugboden frische Luft an und erwärmt diese in einem Brennsystem. Dazu saugt sie Verbrennungsluft für die Gasflamme durch einen Seitenkamin an und gibt die Verbrennungsabgase durch einen im Seitenkamin befindlichen Abgaskanal wieder nach draußen.

Die erwärmte Luft wird über ein Schlauchsystem mit Ausströmern im Wohnbereich verteilt. Abgase können so nicht in den Wohnbereich eindringen und man kann das Ganze System auch zur Frischluftumwälzung im Sommer benutzen.

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