Wasser

Wasser:

Wasserbevorratung:

In einer der beiden Sitztruhen befindet sich ein fest eingebauter Wassertank. Zum Befüllen des Tanks kann man einen geeigneten Einfüllstutzen in die Seitenwand des Fahrzeugs montieren. Das Wasser fliesst dann fallend in einen komplett geschlossenen Tank. Entnommen wird das Ganze dann entweder über eine Druckpumpe mit Automatikschalter und Ausgleichsbehälter, oder es werden ganz einfach Tauchpumpen in den Tank eingebaut.
Bei der  Druckwassermethode hält ein Automatikschalter den Wasserdruck in einem Ausgleichsbehälter ständig hoch. Wird nun ein Wasserhahn aufgedreht, fällt der Druck und die Pumpe schaltet sich sofort ein. Der Vorteil dieser Art Anlage liegt darin, dass herkömmliche Wasserhähne verwendet werden können, es genügt einfach ihn aufzudrehen, schon strömt das Wasser. Bei der Tauchpumpenvariante muss ein Schalter gedrückt werden damit Wasser strömt.

Der Nachteil der Druckwassermethode: sollte irgendwann irgendwo eine der Schlauchverbindungen undicht sein, so fällt der Druck und die Pumpe läuft an. Und so läuft das Wasser an dieser Stelle munter ins Wohnmobil, bis der komplette Tank leer ist! Hoffentlich ist man dann zufällig zu diesem Zeitpunkt im Wohnmobil und bemerkt es auch rechtzeitig. Auch wegen des höheren und teuren Installationsaufwands haben wir die Methode “Tauchpumpen” gewählt.

Die Tauchpumpen haben wir über eingeschraubte Tüllen innerhalb des Tanks so montiert, dass sie am Schlauch hängend exakt bis zum Boden des Tanks reichen. Die Kabeldurchführungen sind mit Gummitüllen so fest wie möglich eingepresst.

Zum Reinigen des Tanks existiert im Boden ein zusätzlicher Abfluss. Daher muss ein ca. 40 mm durchmessendes Loch in den Wagenboden gebohrt werden, was die Positionierung des Tanks etwas einschränkt.
Vor der Plazierung des Tanks sollte man sich genau überlegen, wie man den Zulauf verlegt. Da der Einfüllstutzen in der Seitenwand höher liegen muss als der Tank, und der Zulaufschlauch mit 40 mm üppig dimensioniert ist, wird es schwierig den Schlauch innerhalb der Wandisolierung zu verlegen. Zumal der Biegeradius des Schlauchs mal locker 12 cm oder mehr beträgt.

Wenn also irgendwie möglich sollte man den Schlauch innerhalb des Mobils (z.B im Kleiderschrank), und nicht in der Wandverkleidung verlegen, zumal die Verrippung der Seitenwände durch Längs- und Querstreben das Verlegen des Schlauchs zusätzlich kompliziert.

Abwasser:

Das aus der Küche und Nasszelle stammende Abwasser muss bis zur endgültigen Entsorgung irgendwo zwischengelagert werden. Hierzu haben wir einen Abwassertank unter den Fahrzeugboden anstelle des Reservereifens montiert. Als Ersatz für das Reserverad haben wir uns ein Reifenfüllset von Terra-S (bis 5,5bar) angeschafft. Im Zubehörhandel gibt es neben Standard-Wassertanks auch spezielle Tanks für Mercedes Sprinter oder andere gängige Kastenwagen. Wichtig ist jedoch, daß der Tank einen sogenannten Entleerungssumpf besitzt. Dies bedeutet, dass der einzuschraubende Ablasshahn an der tiefsten Stelle sitzt. Auch eine Reinigungsöffnung ist sinnvoll um den verdreckten Tank mal gründlich ausspülen zu können.

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